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  • Heike Fermin Guillen

Die Moralisierung der Moral

Die Zeitenwende hin zu Gefühlen und Empfindlichkeiten ohne Rücksicht auf Leistung und Gestaltungsdrang


Eine provokative Annahme, allerdings von tragender Bedeutung und Wert ausgesprochen und angesprochen zu werden. Nach mittlerweile 2,5 Jahren Berg- und Talfahrt durch eine neues Modell der Zusammenkunft, des Zusammenseins oder des Nicht-mehr-Zusammensein-"Wollens" steuern wir mit voller Kraft und Geschwindigkeit in die sog. Zeitenwende, wie sie gerne als Euphemismus hochrangiger öffentlicher Persönlichkeiten bezeichnet wird.


Eine Zeitenwende...? Was genau bedeutet dies, außer dass sich die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes "wendet"?


Hier wird mit einer angenehmen Wortbildsprache der Glaube und die Vorstellung, ein Priming gesäht, welches uns allen zumindest zum Anhalten und Betrachten der aktuellen Situation verleiten sollte!

Eine Zeitenwende wohin? Und wer für wen von Nutzen? Und wer bestimmt denn, dass es eine Wende geben muss oder soll? Ist es denn vielleicht im Gegenteil eher nun die Zeit sich "ab"zuwenden und "hin"zuwenden an alte, generationenüberdauernde Werte, die uns Menschen einen und einandere näher bringen? Doch was war das denn eigentlich...?

Und das bringt uns in der Gedankenkette möglicherweise an folgenden Punkt: was sind denn unsere Werte?

Eine schwerbeladenere und mittlerweile mit Moral überzogener Begriff, der zumindest umgedeutet, verdreht, und neu gedeutet in aller Munde ist. Und was ist dann eigentliche Moral? Und wer definiert den Rahmen, in dem wir unsere sog. Moral über andere, über unser Umfeld und einfach über alles hinweg stülpen?

Fragen über Fragen, die uns zunehmend beschäftigen, wohl auch der Zeit geschuldet, die einen als Eltern, als Mensch mit Verantwortung prägen und tagtäglich fordern.

In der Konklusion halten wir es dann so einfach als möglich, da wir uns in unseren innersten Ankern sicher fühlen wollen.


Es ist der feste Glaube an das Wahre - Gute & Schöne!


Wenn wir diese Gedanken in uns zulassen und nach außen leben können, führen wir ein wahrhaftiges Leben, unabhängig vom Chaos im Außen.

Denn der Mensch ist trotz aller belegbarer Beweise im Grunde ein Wunder der Schöpfung, der zu so vielem im Stande ist. Das Streben nach dem Guten, nach dem Wahren und nach dem Schönen wird auch Turbulenzen überstehen und die Menschheit in ihrer Gesamtheit in die nächste Zeit begleiten, anstatt diese zu "wenden".

Es geht um die Transformation, die wir selbst bestimmen können! #thegreatweset


Denn was sind Werte? Sie sind diese großen inneren Leuchttürme, die uns bei jedem Windhauch ganz klar zeigen, wo wir stehen – und wo wir hingehen sollen.


Was ist Mut? Er ist diese brennende Stärke, dieses unwiderrufliche JA in uns, dem wir folgen wollen, ganz egal, was und wie viel sich dabei in unseren Weg stellt.


Was ist Menschlichkeit? Diese tiefe Treue gegenüber dem, was aus dem Herzen kommt – und uns verbindet, uns nährt und uns sagt: Wir alle sind es wert, gesehen, geachtet und geschätzt zu werden…


Und das genau tun wir und leben wir nach besten Möglichkeiten und freuen uns schon heute auf den Tag eures Besuchs!




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